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Wahrnehmen mit allen Sinnen.
Wahrnehmen mit allen Sinnen

Heilende Wirkung

Die Kombination der Himmels- Blätter- und Erdfarben hat eine geradezu heilende Wirkung auf uns Menschen in jedem Alter. Diese Reaktion wird vor allem durch die Farben Blau, Grün und Braun hervorgerufen. Zusätzliche Effekte ergeben sich durch jahreszeitliche Veränderungen und der außerordentlich üppigen Blüten- Fruchtpracht. Hier zieht die Natur vorübergehend mit ihren Möglichkeiten durch die gesamte Farbskala. Verschiedene dazugehörige Duftspuren graben sich außerordentlich tief in unsere Empfindungen auf lange Zeit ein. Sonne, Wind, Regen, Schnee und Eis wirken auf elementare Weise für ein gutes Immunsystem. Auch unsere Stimmung festigt sich in den unterschiedlichen Bereichen. Der Aufenthalt mit Unterstützung im Kleinpark ist nahezu im gesamten Tages- und Nachtverlauf möglich.

Vom bäuerlichen Nutzungsland zum Kleinpark mit Sinnesgarten

Eines der Kleinode auf dem MartinsHof ist der großzügig angelegte Kleinpark mit Sinnesgarten, der als ein Platz des Beisammenseins, der Ruhe, der Natur und der Erholung genutzt werden kann. Ein Rundweg von über 220 Metern mit Sitzgruppen und Bänken lädt zum Spazieren und Verweilen ein, belohnt mit immer wieder neuen Blickwinkeln und Sinneseindrücken vom Park. Die einzelnen Ruhebänke aus Holz sind mit Hecken umrahmt und direkt vom Rundweg bequem erreichbar.

Zu allen Jahreszeiten blühen Gehölze, Blumen und Stauden. Viele Arten entfalten dabei ihren ganz charakteristischen Duft und fluten somit in vielfältiger Form das Kleinklima im Park.

Die Wege sind aus verschiedenen Materialien angelegt. So kann der Nutzer mit seinen Füssen die abwechselnden Untergründe wahrnehmen.

Ein sprudelnder Bachlauf von ca. 18 Meter Länge mündet in einen Karpfenteich. Im Bachlauf leben Molche, Frösche und kleine Fische. Im Teich gedeihen einige Karpfen schon seit mehr als 9 Jahren. Eine 3-stufig regulierbare Wasserfontäne von über 5 Meter Höhe, schwimmend auf einem beleuchtbaren Ponton, sorgt zusätzlich für ein feuchtes Klima am Teich. Der Bachlauf und die Teichanlage werden mit gefiltertem und speziell aufbereitetem Wasser aus dem eigenen Brunnen vom MartinsHof gespeist. Auch wird ein großer Teil des Biotops aus einer unterirdischen Zisterne von mehr als 10.000 Liter mit Regenwasser versorgt. Aus einem Gemisch von Regen- und Brunnenwasser werden ebenfalls die unterschiedlichsten Rabatten, Sträucher, Beete und Kräuter durch ein mikroprozessor- gesteuertes Bewässerungssystem mit Wasser versorgt. So gedeihen auch Tomaten, Erdbeeren, Gurken und Kohlrabi auf dem MartinsHof. Die Beete und Stauden sind praktisch angelegt, dass sie mühelos vom Rundweg zu erreichen sind. Pflücken, Ernten erlaubt!

Ein geräumiger Rosenpavillon, in den Sommermonaten mit einem Sonnensegel geschützt, kann bis zu 10 Personen an einem großen Rundtisch in angenehmer Runde zusammenbringen. Zu verschiedenen Anlässen erklingt im ganzen Park an den unterschiedlichsten Stellen Musik und manchmal ertönen sogar live gespielte Instrumente.

In den Abendstunden und wenn gewünscht auch in der Nacht ist der Kleinpark am MartinsHof farblich illuminiert. Die gesamte Weganlage kann mit dieser Beleuchtung auch so für nachtaktive Menschen sicher genutzt werden.

Eine Badestelle unter freiem Himmel, 7 Monate im Jahr ständig gefiltert und beheizt ist nicht nur für junge Menschen eine echte Attraktion. Wir nutzen diese Möglichkeit des tragenden Wassers ebenso für Bewegungsübungen und zur Lockerungen verspannter Muskeln.

Gerne genutz in den sonnigen, frühen Morgenstunden.
Gerne genutz in den sonnigen, frühen Morgenstunden

Die Parkanlage auf dem MartinsHof ist an drei Seiten mit einem sehr alten Baumbestand umzäumt. Hier finden sich mehr als 120 Jahre alte Steineichen, Eschen und über 20 Meter hohe Birken. Ein Teil des zu ergänzenden Baumbestandes musste vor ca. 10 Jahren neu angepflanzt werden.Im Mittelteil des Parkers sind vorwiegend Koniferen angepflanzt. Auch wenn diese nicht unbedingt in die ursprüngliche Vegetation der Prignitz passen, gefallen sie allgemein und geben dem Park auch in den Wintermonaten das fehlende Grün.

Alle Obstbäume wurden bei der Erstgestaltung des Parkers vor über 10 Jahren neu gepflanzt. Berücksichtigung fanden in der Mehrzahl alt eingesessene Obstsorten aus der Prignitz. Heute tragen diese Bäume schon beachtlich und versorgen den MartinsHof mit gesunden und vor allem selbstgeernteten Früchten. Ein über 80 Jahre alter Walnussbaum im vorderen Bereich des Kleinpark´s hat bisher fast in jedem Jahr eine reiche Ernte hervorgebracht. Beinahe jeder Gast und Bewohner vom MartinsHof kann somit das ganze Jahr diese äußerst schmackhaften und bekömmlichen Walnüsse verzehren.

Befestigte Wege aus verschiedenen Materialien.
Befestigte Wege aus verschiedenen Materialien

Das eigentliche Wohnhaus liegt ziemlich zentral in der Mitte der Parkanlage. Gesehen vom Eingangsbereich des Hofes liegen auf der linken Seite noch Teile der alten Ställe, die zum Teil heute als Werkstatt und Garagen Nutzung finden. Im weiteren Verlauf auf der gleichen Seite, hinter dem Wohngebäude ist noch ein Rest der alten Feldsteinscheune zu sehen. Diese Feldsteinmauer bildet in einem Verlauf von 15 Metern die natürliche Abgrenzung zum nachbarlichen Grundstück. Hier befindet sich auch die Badestelle vom MartinsHof. Im hinteren Bereich der Restmauer wurde aus den Trümmern der ehemaligen Scheune ein Gerätehaus errichtet.Direkt Im Eingangsbereich des MartinsHof auf der rechten Seite befindet sich eine großflächig mit Wasserspiel angelegte Ruhezone. Diese wird vor allem in den Morgen- und Nachmittagsstunden gerne genutzt. Die Gestaltung erinnert an eine Toskanische Landschaft. An den langen Feldsteinmauern gedeiht hier eine brandenburgische Rebe, der Werderaner Wachtelberg. Wir kultivieren diesen Wein nicht besonders; jedoch essen wir gerne seine weißen Trauben zur Erntezeit. Alles was nicht frisch gegessen werden kann, wird zur Weingelee verarbeitet. Übrigens alle Marmeladen, die auf dem MartinsHof angeboten werden, sind selbst hergestellt; vorwiegend aus eigenen Früchten vom Hof.

Das gesamte Areal von mehr als 10.000 m² ist eingefriedet, vorne und hinten geöffnet durch zweiflüglige motorisch betriebene Toranlagen.

Frühling auf dem MartinsHof in Kümmernitztal
Frühling auf dem MartinsHof in Kümmernitztal

Seit über 10 Jahren leben Gina und Timmi , beide Yorkshire Terrier auf dem MartinsHof. Diese Hunde werden zur speziellen Therapiehunden ausgebildet und erfreuen somit Gäste und Bewohner. Tiere sagen mehr als tausend Worte. Neben unendlichen Wühlmäusen, Maulwürfen, leben aber auch Igel, Eichhörnchen, gelegentlich Störche auf den Horsten und zahlreiche Singvögel auf dem MartinsHof. Bei Frost und Schnee versorgen wir die Vogelwelt mit allerlei Futter. Dies belohnt die Natur mit einem überaus großem Vogelbestand auf dem MartinsHof. Das morgendliche Zwitschern und Rufen der gefiederten Tierwelt ist ein echtes Naturkonzert und macht uns Menschen glücklich. Auch fühlen sich einige Fischreiher am Teich sehr wohl. Sie tragen zur natürlichen Dezimierung der Fischpopulation bei. Von den umliegenden Wiesen besuchen uns schon mal Rehe, Füchse, Marderhunde, Falken, Bussarde, auch der Rote Milan kreist über dem Kleinpark am MartinsHof und setzt sich gelegentlich auf eine alte Steineiche.

Zur Pflege- und Instandhaltung der Parkanlage auf dem MartinsHof sind im Jahresverlauf wenigstens zwei Gärtner/innen innerhalb des Minijobs beschäftigt. Vorwiegend beschäftigen wir gerne ältere und aus der näherem Umgebung kommende Mitarbeiter/innen.

Ein Platz der Ruhre, Begegnung und Natur.
Ein Platz der Ruhre, Begegnung und Natur

Der MartinsHof mit seiner Kleinparkanlage ist ebenso für außenstehende Gäste geöffnet und kann daher nach Terminvereinbarung besucht werden. Gerne führen wir auch durch den Park und berichten von der Entstehungsgeschichte der Anlage mit unseren Erfahrungen. Der Park wurde größtenteils nach unseren eigenen Vorstellungen, Erkenntnissen konzipiert und gestaltet. Die Teichanlagen mit dem Bachlauf wurden durch die Firma Haase aus Wittstock errichtet. Im weiteren Verlauf pflanzte und arrangierte Frau Vierke von der Baumschule Hainholz aus Pritzwalk mit Ihrem Team, einen großen Teil des Parks. Die befestigten Wegeanlagen und Terrassen wurden durch die Baufirma Jürgen Stüber aus Meyenburg hergestellt.

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